Von Oudtshoorn über die Berge ans Meer

Veröffentlicht am 27. Juni 2024 um 23:02

Wenn wir eines behaupten können, dann die Tatsache, dass wir wirklich überall wo wir aufschlagen, besonders in unseren Gästehäusern auf das Herzlichste empfangen werden. Mag daran liegen, dass es derzeit aufgrund des Winters kaum Übernachtungsgäste gibt und man sich über jeden Gast freut. Aber es ist wohl eher der Mentalität der Menschen in diesem Land geschuldet, dass wir stets mit einem Lächeln begrüßt werden. Gleich morgens beim Frühstück, später im Supermarkt oder an der Tankstelle. Heute haben wir einen Magneten von Oudtshoorn gesucht. Da wir nicht wirklich an touristischen Hotspots unterwegs waren, ist uns keiner in die Hände gefallen. Wir mussten aktiv danach im Supermarkt fragen. Wir beschäftigten zig Leute mit unserer Suche. Am Ende waren wir Gesprächsstoff im ganzen Supermarkt und alle miteinander haben gelacht. Daran werden wir denken, wenn der Magnet seinen Platz am heimischen Kühlschrank findet.

Heute war übrigens wieder Reisetag. Wir sind gut 150 km bis nach Knysna, ans Meer gefahren. Die erste Stunde gab es nur Nebel. Als wir einen der zahlreichen Berge überwunden hatten, strahlte plötzlich die Sonne und wir genossen die vielen tollen Ausblicke. Als wir uns Knysna näherten, überzog der Nebel ganz leicht die Lagune. Es war diesig.

Im Parkes Manor Guesthouse angekommen checkten wir bereits 13 Uhr ein. Wir bekamen zwei ganz tolle Zimmer mit lustig anmutenden Badewannen :-). 

Danach zog es uns direkt an die Waterfront. Endlich konnten wir mal etwas länger einfach so spazieren gehen. Laut dem Eigentümer unseres Hotels ist es hier kein Problem. Auch im Dunkeln. In Kapstadt wäre das so nicht möglich gewesen. Wir liefen bis zum Ende von Thesen Island, was inmitten der Knysna-Lagune liegt. Eigentlich wollten wir in der Lagune Boot fahren, aber dann kamen wir auf die Idee zum Whale Watching zu gehen. Wir suchten einen Charter. Die Preise waren gepfeffert. So vertagten wir die Suche auf später, um im Wifi vielleicht fündig zu werden. Wir schlenderten weiter umher und chillten in der Sonne. Zum Sundowner gab es wieder Wein und Bier und so war es kurz nach 17:30 Uhr auch fast schon wieder dunkel. Also auf gehts zum italienischen Restaurant, welches wir vorab auserspäht hatten. Das Ding war voll. Leckere Pasta und Pizza mit Wein, Bier und Wasser für unter 60 Euro inkl. Trinkgeld. Da wir irgendwann etwas angeschwippst waren, nahmen wir uns lieber einen Uber. Für unter 3 Euro ging es in 4 Minuten zum Guesthouse. Ich bin erneut begeistert, wie gut das funktioniert. 

Zum Abschluss des Tages wurde eine Runde Rommé gespielt. Kurz vor 21 Uhr war die Reisegruppe müde und bereit fürs Bettchen. 

Morgen ist unser letzter Tag an der Gartenroute. Am Samstag geht schon der Flieger nach Johannesburg.

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