Der Tag beginnt mit einem wunderbaren Frühstück. Leckeres, geschnittenes Obst, feines Rührei, frisch gebrühter Kaffee, Kaminfeuer und nette Menschen. So kann der Tag starten.
Dann geht es in 30 Minuten nach Plettenberg Bay, wo unser Boot zur Walbeobachtung liegt. Zwischen Juni und November ist Walsaison, also probieren wir eine solche Tour aus. Der Ort selbst hat wunderschönen weichen Sandstrand, aber keinen Bootssteg. So werden alle Boote recht abenteuerlich mit einem Traktor zu Wasser gelassen. Das war schon ein erstes Highlight.
Der Kapitän steuert als erstes eine Kolonie von Robben an. Sie springen im Meer umher und begleiten unser Boot, oder sie sonnen sich auf den Felsen. Farblich passen sie sich dabei gut an die Umgebung an, so dass Fotos eher Suchbildern gleichen.
Dann geht es weiter aufs Meer hinaus. Wir krachen immer wieder auf die Wellen und so langsam merkt mein Magen den Seegang.
Es braucht eine ganze Weile, dann stoppt das Boot. In der Ferne ist ein riesiger Wal kurz zu sehen, dann ist er auch schon wieder weg. Etwas später pustet etwas aus dem Wasser. Noch ein Wal. Aber wirklich nah kommen sie uns nicht. Die Zeit vergeht und es geht im zügigen Tempo zurück an Land. Filmreif nimmt der Kapitän Anlauf und das Boot liegt im Sand. Über eine Leiter wird ausgestiegen. Ab und zu kommt eine Welle. So nehmen Mama und Mario die Füße in die Hand um trocken anzukommen.



Wir fahren weiter und stoppen an der 1984 eröffneten Bloukrans Bridge. Mit 216 m Höhe ist es die höchste Brücke Afrikas. Das lockt Bungee Jumper an.

Wieder auf der N2 fahren wir bis kurz vor Stormsriver und biegen in den Tsitsikama Nationalpark ein. Unterwegs begegnen wir erstmals am Straßenrand den Baboon’s, Paviane. Füttern ist strengstens verboten. Es gibt sogar Strafen dafür.
Es ist schon Nachmittag. Heute zeigt das Thermometer 26 Grad. So essen wir nur mit T-Shirt begleitet eine Kleinigkeit. Es folgt eine 30 minütige Wanderung über Stege zur Suspension Bridge. Hoch, runter, hoch, runter … . Es begegnen uns Asiaten und Araber. Also liegt ein Instagram Hotspot vor uns. Und so scheint es auch. Die eigentliche Natur, die Wellen, die Umgebung scheinen wenig interessant zu sein. Hauptsache das perfekte Bild für die nächste Story. Naja, die Menschenmassen scheinen heute schon durch zu sein. Das Licht ist auch nicht mehr perfekt fürs Foto. Die Brücke selbst ist ziemlich wacklig und wenig vertrauenswürdig. Sie bietet jedoch einen schönen Blick zur Flußmündung und ans Meer. Auf dem Rückweg zum Auto beobachten wir Klippschliefer, die den Murmeltieren ähneln. Kurz nach 16 Uhr treten wir im Sonnenuntergang die Rückreise nach Knysna an. 100 km liegen vor uns.






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