Burano - Portegrandi - Casale sul Sile

Veröffentlicht am 11. Oktober 2024 um 20:57

Nachdem wir auch in dieser Nacht extrem wenig geschlafen haben, macht sich die Müdigkeit bei allen bemerkbar. Die ganze Nacht fuhren Taxiboote bei uns vorbei und dann schlug das Boot immer gegen die Pfähle. Aber die Sonne lacht und bei unserem morgendlichen Spaziergang zum Bäcker genießen wir die Zeit. Burano ist wieder leer gefegt. 

Nach dem Frühstück machen wir uns wieder auf in Richtung Casale sul Sile, den morgen früh müssen wir das Boot abgeben. Das Ablegen funktioniert ganz wunderbar und so tuckern wir vorbei an den Flamingos durch die Lagune bis zur Schleuse  Portegrandi. Und da ist erstmal Stau. Das Boot im Stau stehen zu lassen ist gar nicht so einfach. Schließlich lässt uns der Schleusenwärter als 4. Boot einfahren. Ganz schön eng. Ich springe an Land und ziehe uns in die richtige Position von vorn. Kira organisiert am Heck die Leinen. Dann geht’s ein paar Zentimeter nach oben und schon sind wir durch. Das hat auch super funktioniert. Es ist langsam Mittag und der kleine Hunger kommt. Am Flussrand erscheint ein kleiner Anleger. Den nehmen wir. 1a Anlegemanöver, die Crew ist nun eingespielt. Und so genießen wir die Sonne mit italienischen Schinken und frischen Baguette. Das Ablagen funktioniert auch wieder super. Gut 1,5 h sind wir wieder flussaufwärts unterwegs. In Casale legen wir erneut an. Hier müssen wir nun zwischen anderen Booten einparken. Auch das klappt. Ein letzter Cappuccino und Tiramisu sowie eine große Kugel Eis runden den wunderschönen Tag ab. Wir legen ein letztes Mal ab. Wieder ohne Probleme. Gegen 17 Uhr erreichen wir die schmale Einfahrt unserer Basis von le boat. Die ist wirklich eng. Mario fährt ganz langsam. Ganz kurz streifen wir die Mauer, aber das macht weder der Mauer noch dem Boot etwas aus. Rückwärts parken wir am Steg ein. Durchatmen. Unfallfrei angekommen. 

Zum Abendessen fahren wir wieder in das Restaurant, wo wir bereits am Montag Pizza gegessen haben. Die war wieder super lecker. Heute liegt das Boot ganz ruhig. Wir hoffen auf ein paar mehr Stunden Schlaf. Mario bekommt noch eine Wärmflasche für seinen Rücken, der irgendwie wieder weh tut. Gute Nacht.

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