Venedig

Veröffentlicht am 10. Oktober 2024 um 21:17

Der Morgen startet mit einem Spaziergang zum Bäcker. Burano schläft noch. Die Schüler sind auf dem Weg zum schwimmenden Schulbus, dem Vaporetto. 

Etwas später als online geschrieben öffnet der Laden. Es duftet nach frischen Brötchen, die später gemeinsam mit frisch gebrühtem Kaffee und Rührei den Weg auf den Frühstückstisch finden. 

Heute wollen wir nach Venedig fahren. Unser Hausboot bleibt einfach am Anlieger und wir nehmen das Vaporetto. 40 min Fahrt für 9,50 Euro pro Person und Strecke. Und schon sind wir da. Wir spazieren in Richtung Markusplatz und gönnen uns auf dem Weg einen Cappuccino und eine heiße Schokolade. Der Markusplatz an sich ist voller Menschen. Das macht wenig Spaß. Überall stehen Menschen an Sehenswürdigkeiten in der Schlange an. Wir schlendern einfach weiter in Richtung Rialtobrücke und bestaunen die vielen kleinen Läden auf dem Weg. Angekommen finden wir auch hier viele Touristen vor. Wobei die Anblicke der Stadt schon wirklich hübsch sind. 

 

Der Hunger meldet sich und wir suchen einen Pastaladen auf, den wir anfangs unseres Rundgangs bereits erspäht hatten. Frische Pasta mit tollen Soßen unter 7 Euro. Hmmm lecker. Zum Nachtisch geht’s ein paar Läden weiter zum wohl leckersten Pistazien-Tiramisu, was ich je gegessen habe. Für Kira gibt es Macarons. Alle sind glücklich.

Der Himmel zieht langsam auf, als wir uns auf den Weg zum Anleger machen. Vorbei geht es an einem Krankenhaus, was von außen überhaupt nicht so ausschaut. Davor stehen Abulanz-Boote. Um die Ecke ist die Notaufnahme. Verrückt und spannend, wie das hier so funktioniert. Berufskrankheit … Ambulanzen im Ausland checken :-).

Am Nachmittag sind wir zurück auf unserem Boot. Der Wind nimmt zu und auch der Taxiverkehr ist ordentlich. Wir schaukeln hin und her. Mario flüchtet sogar auf eine Bank an Land. Da wackelt nix. 

Ein kleiner Spaziergang durch Burano zeigt, dass es heute das Wasser ziemlich in die Insel gedrückt hat. Einige Fußwege sind überschwemmt. Die Läden sind dann einfach geschlossen.

Am Abend wird an Deck wieder gegrillt. Es ist zum ersten Mal warm, T-Shirt Wetter. Wir genießen den Sonnenuntergang. So haben wir uns das vorgestellt.

Kira ist neugierig und möchte nochmal nachsehen, wie sich das Wasser auf Burano entwickelt hat. So gehen wir eine kleine Abendrunde spazieren. Es wird weniger Wasser. Dafür macht sich bei Kira das Geschaukel auf dem Boot im Magen bemerkbar. Mit Tee und Wärmflasche gewappnet hoffen wir auf eine ruhige Nacht und freuen uns auf unseren letzten morgigen ganzen Tag an Bord.

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Kommentare

Frank
Vor 6 Monate

Tolle Bilder und super Sache 👍