Nur ungern verabschieden wir uns von der Alm. Die Sonne lacht und wir können die Berge in Slowenien in der Ferne sehen.
Über Klagenfurt und Villach geht’s nach Italien. Die Straßen sind leer. Trotz vieler Baustellen kommen wir staufrei gut voran. Eine wunderschöne Fahrt durch die Berge mit ganz fantastischen Anblicken. Schade, dass ich mich auf das Fahren konzentrieren muss. Nach knapp 4 Stunden erreichen wir Casule de Sile. Im Supermarkt werden noch ein paar Kleinigkeiten besorgt und dann geht’s zur Station von leboat, einem Hausboot-Vermieter. Wir möchten gern im Sommer durch Südfrankreich mit einem Hausboot fahren. Ob es uns gefällt, testen wir jetzt. Die Modalitäten sind schnell erledigt und so beginnen wir mit der Einweisung. Für ein Hausboot benötigt es keinen Führerschein. Wir sind trotzdem gespannt. In mittelmäßigen Englisch werden uns gefühlt 1000 verschiedene Knöpfe erklärt. Unmöglich sich das alles zu merken. Dann geht’s zum praktischen Teil. Wie steuert man so ein Ding. Einparken, Ausparken, umlenken … . Wir brauchen etwas länger alles zu verstehen, als die anderen Boots-Kapitäne. Die haben aber auch einen Führerschein, sind also deutlich im Vorteil. Es ist mittlere kurz vor 18 Uhr und wir entscheiden uns für heute Nacht in der Marina zu bleiben. Mit dem Auto fahren wir zu einem Restaurant und lassen uns die erste Pizza schmecken.
Zurück auf dem Boot wird alles ausgepackt. Und dann fängt die Überlegung mit den 1000 Schaltern und Knöpfen an. Welche Einstellung war für den Landstrom? Auch unsere Boots-Nachbarn können uns nicht weiterhelfen. Tja, wir werden sehen, ob wir morgen Strom zum Ablegen haben.
Jetzt geht’s erstmal in die Koje.


Was für ein schöner Blick am frühen Morgen
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