Der Wecker klingelt 4:30 Uhr. Im offenen Jeep geht es in den Hluhluwe-iMfolozi Nationalpark. Zu den Big Five fehlen uns noch Löwe und Nashorn.
Der Fahrtwind ist empfindlich kalt. Mütze, Handschuhe, Schal, Winterjacke, Decke … alles nützt nix. Wir sind durchgefroren und freuen uns auf den warmen Kaffee beim ersten Stopp. Dazu gibt es Obstsalat mit Jogurt, den wir jedoch vor den Grünmeerkatzen verteidigen müssen.

Wir schwingen uns wieder in unsere Sitze. Weiter gehts. Wenig später erspähen wir zwei Nashörner. Ohne Horn. Das wurde ihnen abgenommen, damit sie nicht gejagt werden.
Und dann scheint unser Glückstag zu sein. Mario sichtet weit am Horizont einen weiblichen Löwen. Der verschwindet jedoch recht schnell. Ab jetzt gehts die Straße hoch und runter, hoch und runter. Und ganz plötzlich steht ein männlicher Löwe vor uns. Als wir beginnen zu filmen zeigt er uns sein Hinterteil und verschwindet im Gebüsch. Dort liegt er nun. Uns kommt ein Fahrzeug mit einem platten Reifen entgegen. Die Männer entscheiden sich für einen Radwechsel, keine 100 m vom Löwen entfernt. Wir keilen das Auto mit weiteren Fahrzeugen ein. Wir oben schieben Wache. In 15 Minuten ist alles erledigt und alle sitzen wieder im Wagen. Was für eine Aufregung.
So langsam kommt bei uns der Hunger. Am Picknickplatz bei den Äffchen wird gegrillt. Leckeres Steak plus Bratwurst.
Der Tag vergeht wieder wahnsinnig schnell.
Zurück in St. Lucia gönnen wir uns einen feinen Kaffee und besorgen den Magneten. Zum Abendessen landen wir zwischen Südafrikanern, die gerade dem Nationalteam beim Rugby zujubeln. Wir schauen einfach mit. Auf jeden Fall eine gute Stimmung.
Der Heimweg ist ganz kurz. Ein Hippo wird zum Glück nicht gesichtet.





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