eSwatini raus, Südafrika rein

Veröffentlicht am 7. Juli 2024 um 06:23

Nach dem Frühstück wurde schon wieder aus dem Hotel ausgeheckt.

Die handgeschriebene Rechnung zeigt, dass Bildung anscheinend nicht für jeden zugänglich ist. 2 x 115 Rand sind wohl nicht 310 ? Das war im Übrigen der Preis für Spagetti Bolognese am Abend (ca. 6 Euro p.P.). Es gibt, wie auch in Südafrika, viele Analphabeten. Die süßen Kinder in Schulkleidung sind die Ausnahme. Sie gehen an Privatschulen, die nur für wenige Menschen im Land finanzierbar sind. 

So fahren wir Kilometer um Kilometer. In der Wirtschaftshauptstadt Manzini ist ein Gewusel auf der Straße. Zudem überall Müll. Wir fahren erst an zahlreichen spartanischen Grillstationen, später an Bananen- und Zuckerrohrplantagen vorbei. Coca Cola produziert in eSwatini den Grundsirup für ganz Afrika. Süßstoff gibt es schließlich genügend. Auch Bier wird hergestellt.

Gegen Mittag passieren wir die Grenze. Außer der Durchsuchung des Autos der gleiche Prozess wie bei Einreise. Später folgt noch eine Polizeikontrolle. Und dann stoppt uns auch noch der erste Stau. Erst am Nachmittag erreichen wir St. Lucia am Indischen Ozean. Hier sind die Zulus zuhause. Schwierige Mentalität der Menschen. Wir würden sagen, sie gehen zum Lachen in den Keller. Die Straßen teilen sich Autos und Minen-LKW‘s mit freilaufenden Tieren (Ziegen, Kühe, Grünmeerkatzen, Paviane, Warzenschweine, usw) und Menschen. Es ist mega gefährlich, aber total normal. Am Straßenrand werden Früchte angeboten. Wir probieren eine Ananas. Sehr lecker. 

Nach dem schönen Sonnenuntergang steuern wir ein Restaurant mit Fernseher an, schließlich spielt Deutschland gegen Spanien. Nach der regulären Spielzeit gehen wir ganz fix ins Hotel. Hier sind wir sicher vor den Nilpferden, die abends auf der Suche nach Fressen durch die Straßen von St. Lucia spazieren. Zur Erinnerung: es sind die gefährlichsten Tiere Afrikas. Die Verlängerung wird so auf dem einzig funktionierenden Hotel-TV an der Bar geschaut.

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