Vom Winde verweht

Veröffentlicht am 21. Juli 2023 um 00:50

Heute Morgen ging es erneut über die mittlerweile alltäglichen Sandstraßen zum Pferd. Kira freute sich auf 3 Stunden mit Reitlehrerin Joana. Erst wird geputzt, geführt und abschließend gibts den Ausritt. Ein Paradies für Pferdeliebhaber. 

Wir haben in der Zwischenzeit etwas die Gegend erkundet und eine Runde im „Reservat“ gedreht. Es gibt Weinstöcke und viel weites Land. Der Wind nahm immer mehr zu und wurde irgendwann richtig laut und vor allem nervig. Das Thermometer zeigt 25 Grad, aber wir brauchen eine Jacke, … so kalt weht der Wind oben bei uns auf der Quinta. So holen wir Kira kurz nach 13 Uhr im Stall ab und fahren erstmal in die Stadt. Wir nehmen einen kleinen Snack in unserem Lieblings-Café ein.

... auf dem Weg zum Pferd. Der Rio Mira bei Ebbe.

Die Kuchentheke im Lieblings-Café 

 

Dann möchte ich unbedingt noch zum Leuchtturm. Das Wasser um uns herum funkelt in den tollsten Farben. Es geht auf die Flut zu, dann ist der Fluss richtig voll. Der Leuchtturm wird nicht gefunden, aber schöne Erinnerungsfotos gibts trotzdem. Strand, wo das Auge nur hinsehen kann. Ein wirklich schöner Anblick. Überall stehen Bullis und Caravane umher. Es gibt zwei Campingplätze und viele Appartments im Ort, aber zum Glück kein großes Hotel. Wirklich schön und wenig touristisch. Viele deutsche Auswanderer sind hier gestrandet. 

Wir entscheiden uns heute gegen den Strand. Er ist so verlockend, aber bei dem Wind und 17 Grad Wassertemperatur entscheiden wir uns für den Rückzug ins Häuschen. Ich lese ein Buch von Laura Dahlmeier (kann gern nach dem Urlaub weitergegeben werden) und wir machen uns fürs Abendessen fertig.

Wir wollen den Abend im Ort verbringen. Ein Magnet wird noch gekauft und das Restaurant Tasca do Celso ist schnell ausfindig gemacht. Wir sind schon vor 19:30 Uhr, also vor Restaurant-Öffnung da und ergattern einen der letzten Plätze. Wir werden von einer netten Lady begrüßt und sie erklärt uns die Speisekarte. Wir möchten Fleisch essen, da Fisch ja nicht so unser Ding ist. Es gibt Steaks für 2 Personen. Ich setze mich durch und es gibt kein Filet, sondern ein Stück mit etwas Fett. Es schmeckt mega zart und lecker. Dazu gibts portugiesischen Tomatenreis mit schwarzen Bohnen, Maiskolben, Ananas und verschiedene Pommes. Hmmmm, war das gut. Und preislich wohl das günstigste Steak in dieser Qualität, was wir je essen durften. Ein toller Abschluss für diese 4 Tage in Vila Nova de Milfontes. Wir sind nur wegen dem reiten hier gelandet, aber hier hatten wir wirklich tolle Momente. Einsames Afrika-Feeling oben auf der Quinta und tolle Strände unten am Fluss. Und Kira genoss die Pferde.

Nun fahren wir weiter zu unserem letzten Etappenziel. Es geht an die Algarve. Wir haben unser Hotel kurzfristig umgebucht. Die portugiesische Hotelkette, die wir aus Cascais kannten, tauschten wir kurzerhand gegen die Spanier aus. Wir werden sehen, ob das eine gute Idee war. 

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