Guten Morgen.
Ein herrlicher Blick aus dem Schlafzimmer.

Um 9 Uhr bekommen wir ein tolles Frühstück serviert. Alle unsere Essenswünsche, die wir gestern auf einem Zettel angekreuzt hatten, werden an den Tisch gebracht. Wir müssen uns nur hinsetzen. Ein toller Service. Ich habe Tomatenmarmelade bestellt und diese schmeckt sehr gut. Wir essen unser Rühr- und Spiegelei, den Obstsalat und trinken frisch gepressten Orangensaft. Das ist wirklich wie im Paradies hier.
Danach fahren wir auf die andere Flussseite. Es geht wieder erst 1,5 km rauf zur asphaltierten Straße über Schotterpisten. Unser Auto ist zwischenzeitlich schon ganz gelb vom Staub. Und am Ende das Ganze nochmal zu einer anderen Quinta. Wir sind durchgeschüttelt. Angekommen warten hier die lieben Pferde auf Kira. Es wird deutsch gesprochen. Kira fühlt sich direkt wohl. Wir chillen und trinken einen Kaffee auf der benachbarten Quinta. Die Omi kocht hier für die Gäste. Wir zahlen 1 Euro pro Tasse und geben natürlich Trinkgeld, worüber sich die Dame sehr freut. Nach dem Ausritt hilft Kira im Stall noch etwas mit. Die Pferde werden geduscht. Gegen 13 Uhr verabschieden wir uns bis Übermorgen.

Wir fahren Richtung Strand. Die Auswahl fällt schwer, denn an jeder Ecke wartet hier ein schöner neuer Strand auf uns. Wir landen beim Leuchtturm. Die Flut zeigt sich deutlich. Es kommt immer mehr Wasser und der Sand wird weniger. Wieder ein schönes Schauspiel, was wir beim Mittagessen beobachten.
Anschließend werden die Handtücher ausgebreitet, die später verrückt werden, denn es ist gleich „Hochwasser“. Der riesige Strand ist mittlerweile ganz schmal geworden. Das Wasser ist glasklar und türkis. Der Himmel ist etwas diesig. So kommt die Farbe auf den Fotos nicht an :-). Wir spielen mit dem Wasserball am Wasserrand. Kira geht baden, obwohl das Eiswasser ist. Einige Deutsche sind hier am Strand und ganz viele Individualisten. Am Straßenrand stehen Bullis und viele Wohnmobile. Die Neoprenanzüge der Surfschulen sind zum trocknen aufgehängt.

Am späten Nachmittag brechen wir auf. Gerade noch rechtzeitig kommen wir auf unserer Quinta an, bevor ein Gewitter, ohne Ankündigung, durchzieht. Heute genießen wir Hühnchen mit Kartoffeln aus dem Ofen. Der Wein wird anschließend beim Blick in die Natur geleert. Wir hören Tiere, aber sehen sie nicht.
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