Nun ist es schon ziemlich spät geworden. Ein kurzer Abstecher in der Sauna muss trotzdem sein. Dann schmeißen wir uns wieder ins Dirndl und in die Lederhose. Es fängt an zu regnen und ein Gewitter zieht durch. Die Vorhersage für den Abend ist schlecht. Regenponchos liegen daher bereit.
Nach dem feinen Abendessen gehen wir im strömenden Regen zum Auto und fahren wieder zum Parkplatz der Hahnenkammbahn. Wir entscheiden uns dafür einen Regenschirm zu „opfern“ um nicht völlig durchnässt am Stadion anzukommen. Das war eine gute Entscheidung. Nass waren wir an den Beinen trotzdem, da uns ein Auto einmal komplett nassgespritzt hat.
Am Stadion angekommen nahm auch der Regen ab. Den Schirm haben wir zu zig anderen Schirmen gelegt. Natürlich war er nach dem Konzert nicht mehr da.
19:55 Uhr saßen wir nun auf unserem Platz oben in der mittleren Galerie. Nun kann es losgehen. Wir sind gespannt, wie Andi heute drauf ist. Hält die Stimme und der Kreislauf?
Ja, ab und zu ein kleiner Huster und eine tiefe Stimme, aber er gibt alles für seine Fans. Das macht ihn einfach noch sympathischer als er eh schon ist. Wir erleben ein wahnsinnig schönes Konzert voller Lebensfreude. Aber auch die ruhigen, sinnlichen Songs ziehen seine Fans in den Bann. Die gut 6.000 Besucher feiern ausgelassen und friedlich an diesem Abend. Der Regen hat auch Erbarmen mit uns und kehrt lediglich ganz leicht kurz vorm Ende zurück.
Wir laufen gemütlich in die Kitzbühler Innenstadt, wo bereits die Post abgeht. Ehrlicherweise ist es uns zu voll und so beschließen wir zum Auto zu laufen. Sicherlich kommt auch der Andi wie in jedem Jahr nochmal vorbei, um mit den The Monroes ein paar Songs gemeinsam zu trällern. Aber das wird noch dauern. Und wir durften ihn am Vormittag ja ganz nah erleben. Daher geht es zurück ins Hotel, wo wir 0:30 Uhr ankommen.
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