Von Ballito aus führt uns der Weg nun zurück ins Landesinnere der Provinz KwaZulu-Natal, wozu auch Durban als größte Stadt gehört. Es geht vorbei an endlosen Zuckerrohrplantagen. Einige werden gerade geerntet. Entsprechend sehen die Straßen aus. Wohin man auch schaut, es liegen diese Stangen auf der Straße und am Straßenrand herum. Dazu gesellt sich unzähliger Müll. Wir fahren durch kleine Dörfer, wo sich die Menschen am „Dorfplatz“ treffen. Es ist wuselig und dreckig. Müll liegt überall umher.
Als wir die Hauptstadt Pietermaritzburg erreichten liegt eine Dunstglocke über der Stadt, da auch wieder Felder abgebrannt werden.
In Howick legen wir einen Zwischenstopp am Wasserfall ein. Beeindruckend zu beobachten, wie Frauen am oberen Rand die Wäsche darin waschen. Ein falscher Schritt und es geht in die Tiefe.


Am Nelson Mandela Capture Site halten wir nur ganz kurz. Hier wurde Nelson Mandela 1962 verhaftet. Das Museum lassen wir aus. Dafür stoppen wir für unser Lunch wenig später bei piggly wiggly. Das ist eine Ansammlung lokaler Geschäfte. Alles sehr hochwertig und wirklich schön angelegt.

Es geht weiter in Richtung der Drakensberge. Die Feuer begleiten uns und stören den Anblick der immer näher kommenden Berge (über 3.000 m hoch).

Schließlich passieren wir Bergville und kurze Zeit später erreichen wir die Montusi Mountain Lodge mit Blick auf den Montusi und auf das Amphitheater der Drakensberge (knapp 1.000 m steile hohe Felswand, mehrere Kilometer breit). Es hat 17 Grad und alle Bediensteten kommen uns mit Winterjacke und Wollmütze entgegen. Als wir aussteigen, wissen wir auch warum. Es ist extrem stürmisch und der Wind ist kalt. In den Abend- und Nachtstunden frischt es weiter auf. Wir machen es uns am Kamin kuschelig, aber die Geräusche um uns herum können wir nur schwer ausblenden. Es hört sich so an, als wenn sich große Wellen im Meer brechen und gegen eine Mauer prallen.
Das Abendessen war jedoch so lecker und reichhaltig, dass unsere Augen einfach zufallen und wir trotz des Sturms gut schlafen können.


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