Kalorienreiches Brügge

Veröffentlicht am 21. Februar 2024 um 22:07

Die MSC Euribia legt heute Morgen kurz vor 7 Uhr im Hafen von Zeebrügge an. Die Nacht war glücklicherweise ruhig in der Kabine. Am Abend hatte der Wind mit 7 Beaufort schon ordentlich gepustet und im Theater, ganz vorn am Bug, schwankte es.

Aktuell regnet es nicht, sodass wir uns nach unserem englischen Frühstück im Servierrestaurant auf den Weg nach Brügge machen. Der Shuttle, welcher von MSC angeboten wird, ist mit 150 Euro für uns drei wirklich ein Hammer. Die Get your Guide Variante ist da schon mit 75 Euro günstiger. Mittlerweile sind wir aber fast schon Profis geworden international Fahrkarten für den ÖPNV zu kaufen. So nehmen wir heute Tram und Bus. Der erste Bus fährt vor unserer Nase weg. Die nächste Tram kommt aber schon bald. 

Wir erreichen Brügge und laufen ein paar Meter bis zu unserem 1. Ziel, das Frietmuseum, ein Museum über die Pommes. Wir schlendern an lauter wunderschönen alten Häusern vorbei. Unten sind oft kleine Läden, Boutiquen, Büros zu finden. Das scheint wirklich ein süßes Städtchen zu sein. 

Im Frietmuseum erwerben wir gleich ein Kombiticket mit dem Schokoladenmuseum. Beides wird heute angeschaut. Uns persönlich gefiel die Darstellung der Geschuchte über die Pommes mehr, als später die der Schokolade. Wir hatten aber auch die Lindt-Tour von Luzern noch im Kopf. Die war schon einzigartig und schwer zu übertreffen. Natürlich schlemmten wir typisch Belgian Fries zum Mittag. Jetzt, wo wir wissen, dass Pommes in Belgien erfunden wurden, schmeckt es noch besser. 

Wir vertreten uns die Beine und peilen dem Markt an. Es ist Markttag und die Händler bieten ihre Produkte an. Auch hier sieht alles lecker aus und es duftet nach Waffeln an jeder Ecke. 

Nach dem Schokomuseum setzt leider der Regen ein. Auch der Wind ist wieder da und jetzt ist es ungemütlich. So steuern wir einen der Souvenirläden an und anschließend das House of Waffles. Wir können doch nicht Belgien verlassen ohne Waffeln gegessen zu haben. Die Schlange im Café ist lang. Wir warten geduldig, bis wir an einen kleinen Tisch gesetzt werden. Wir lernen den Unterschied zwischen der Brüsseler und Liege-Waffel. Erstere scheint besser für unseren Gaumen zu taugen. So bestellt sich jeder eine Portion mit verschiedenen Toppings. Kira möchte noch eine heiße Schokolade. Es wird ein Glas Milch mit Schokolade am Stück serviert. Versuch Nummer 1 scheitert. Sämtliche Heißgetränke verschüttet der Kellner im hohen Bogen neben uns. Mario springt gerade noch rechtzeitig zur Seite. Beim 2. Anlauf stehen Kaffee und Schokolade fein auf dem Tisch. 

Die Waffeln sind mega lecker. Nicht pappig oder zu süß. Mit Erdbeeren, Sahne und flüssiger dunkler Schokolade einfach ein Träumchen. 

Da es weiterhin stürmt und regnet treten wir den Heimweg an. Für Hin- und Rückfahrt haben wir heute 15 Euro für uns drei bezahlt. Das gesparte Geld wurde daher gut in Kalorien umgesetzt. Da hat man auch länger was davon :-).

 

 

 

Der Abend klingt ruhig aus. Nach dem Essen erhaschen wir einen Tischtennistisch. Ganz knapp gewinnt Mario das Match.

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