Am Tag nach dem Konzert heißt es schon wieder Abschied nehmen. Das Aufstehen fällt schwer. Die Knochen schmerzen von unseren Wandertouren und der Schlafmangel macht sich bemerkbar. Trotzdem wollen wir nochmal auf den Berg. Die Karten sind ja schließlich gekauft. Außerdem hat Rosi zum Kaiserschmarrnessen geladen. So frühstücken wir in Ruhe und checken aus. Unser Auto wird erst beladen und anschließend 700 m weiter in der Garage der Fleckalmbahn geparkt. Es geht hoch auf knapp 1.800 m. Wir werden mit einem tollen Blick empfangen. Die Sonne lacht auch heute für uns. Wir gehen zum 5 min entfernten See und relaxen erstmal. Die Beine werden ins Wasser gehalten. Was für eine schöne Erfrischung. Hier könnte man gut wandern gehen. Z.B. bis zur Hahnenkammbahn und dann zu Fuß die Streiff nach unten gehen. Die Streiff muss aber auf den nächsten Besuch warten. Heute wird nicht gekraxelt. Zumal wir vor einigen Jahren schon unsere „Erfahrung“ damit gemacht haben :-).
Wir gondeln gemütlich zurück ins Tal und fahren mit unserem Auto nach Kitzbühel zur Talstation der Bichlalmbahn. Uns erwartet ein 2er Sessellift. Das ist etwas für ängstliche Papas und Höhenangst gefährdete Mamas. Der Lift ist aber recht neu, so dass wir einsteigen. Wir fahren an Rosis Sonnbergstubn vorbei bis hoch auf die Bichlalm. Auch hier zeigt sich uns ein toller Blick, den man auf einem Foto gar nicht so richtig festhalten kann. Wie sagt man so schön: man muss es mit eigenen Augen gesehen haben. Wir essen ein Backhendl und ein Wiener Schnitzel und fahren mit dem Lift bis zur Mittelstation. Rosis Stubn sind heute voll. Lauter Porsche und andere hochwertige Autos parken auf den wenigen Stellplätzen. Rosi trällert wieder ihr Kitzbühl-Lied, was vor 30 Jahren für sie geschrieben wurde. Es ist voll. Man würde zwar einen Sitzplatz bekommen, aber wir sind im Wanderoutfit angekommen und es wimmelt vor lauter gut betuchter Gäste in schicker Designerkleidung. Da wir eh satt sind, freuen wir uns auf den Kaiserschmarrn beim nächsten Besuch. Vielleicht schon nächstes Jahr. Das Musikfestival in diesem gemütlichen Tennisstadion hat uns wirklich so gut gefallen, dass wir gern wiederkommen.
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