Mit großen Erwartungen sitzen wir um 7:30 Uhr fast allein beim Frühstück. Kurz vor 9 sind die Sachen gepackt und wir machen uns auf zur Marina, denn wir haben eine Dolphin-Watching Tour gebucht. Die Empfehlung lautete gleich mit dem ersten Boot früh rauszufahren. Dann suchen die Delfine Nahrung und spielen gern. Mit dem schnellen Boot namens Tornado gehts raus aufs Meer. Endlich mit Speed. Wir sitzen in der ersten Reihe, in Windjacken eingepackt. Es gibt wieder Wellen, aber der Wind ist noch nicht so stark. Kira ist happy und Mario etwas beunruhigt.
Es dauert nicht lange und wir werden von einer Delfin-Familie begleitet. Mal sind sie weiter weg und manchmal schwimmen sie mit uns mit oder tauchen unter uns durch. Sie sind wahnsinnig schnell. Ein tolles Erlebnis, was viel zu früh vorbei ist.


Zurück im Hafen fahren wir mit dem Auto nochmal in Richtung Ponta da Piedade. Hier gefällt es uns wirklich gut. Vom Wasser aus haben wir uns diese Felsformation ja bereits angeschaut. Nun wurde oberhalb ein Boardwalk gebaut. Diese Stege zum Schutz der Natur gibt es hier schon eine Weile, aber sie werden momentan deutlich ausgebaut, damit die Urlauber bequem zu den Buchten gelangen und nicht quer durch die Natur trampeln. So sind wir am Ende sogar beim Farol, dem Leuchtturm angekommen. Immer wieder gibt es Aussichtsplattformen. Ein wirklich toller Weg, den nun auch Familien mit Kinderwagen befahren können. Wir hätten sogar noch weiter der Küste entlang auf dem Weitwanderweg Rota Vicentina laufen können, aber wir biegen in Richtung unseres Autos ab. Auf dem Rückweg sehen wir, wie ein neuer Fahrradweg und sogar viele neue Parkplätze entstehen, damit das wilde Parken abnimmt.
Unser Auto stand übrigens in der Nähe des Campingplatz auf einem Fußballplatz. Für 1 Euro als Spende für den Verein standen wir hier über Stunden sicher.

Wir statten dem großen Supermarkt einen Besuch ab und fahren ins Hotel. Auf dem Balkon wird gemütlich gegessen, bevor es nochmal an den Pool geht. Der Wind weht mal wieder stürmisch mit Böen bis 55 km/h. Schirme müssen geschlossen bleiben. Dann gehts eben ins Wasser. Puhhh, ist das frisch. Bis zum Abendessen macht jeder sein eigenes Ding. Danach fahren wir nochmal mit dem Bus nach Lagos rein. Aber es ist trotz Jacke wirklich unangenehm. Wir schlendern noch ein wenig. Zum Abschluss setzen wir uns auf ein Getränk in eine Bar. Im Hintergrund singen und tanzen Straßenkünstler. Wir würfeln etwas und fahren mit dem Bus zurück.
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Liebe Familie Tischler, endlich habe ich es heute geschafft, in Eurem Blog zu schmökern. Tolle Bilder, super Texte und sicherlich ein herrlicher Urlaub. Bis bald.