Ein Blog von Mario
7:00 Uhr klingelte der Wecker. Um 9 Uhr wollten wir starten, um die 2,5 Stunden nach Lissabon mit unserem Mietwagen zu fahren. Außerdem wollten wir noch in der Nähe der Hauptstadt einen schönen Strand besuchen, um uns so zu verabschieden. Die Strand-Tasche war gepackt. So konnte es losgehen. Die Route wurde nochmal gecheckt und los ging es. Wir kamen gut durch und wunderten uns wie es Richtung Norden immer grüner wurde. Plötzlich wuchsen wieder Obst und Wein.
Kurz vor Lissabon wurde der Verkehr dichter. Autos aus Spanien, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz fuhren in die gleiche Richtung und hatten auf jeden Fall noch eine längere Fahrt vor sich.
Dann wurde mir fürs Navi die Zwischenstation genannt, schließlich wollten wir noch an einen Stand. Aber da wurde ich überrascht. Es sollte zum Stadion von Benfica gehen. Das hatten wir in Lissabon nicht geschafft und ich war schon etwas traurig. Meine zwei Mädels grinsten mich an. Die Strandtasche war also nur ein Ablenkungsmanöver.
Nun mussten wir uns in der Stadt zurecht finden. Vorher waren wir ja nur mit Bus und Bahn in Lissabon unterwegs. Gefühlt zwei mal im Kreis gefahren und mehrere Schilder übersehen, fanden wir einen Parkplatz in Sichtweite des Stadions. Dann nochmal komplett auf die andere Seite und irgendwie an Tickets kommen. Viele Menschen erschwerten die Suche. Also doch über Handy buchen. Nach Fragen ging es ganz schnell und wir standen in einer Traube von Portugiesen. Zum Glück sprach der Guide auch etwas englisch. Aber eigentlich war das egal. Wir genossen den Rundgang und machten wieder viele Fotos. Zum Abschluss ging es noch ins Museum. So viele Pokale von den verschiedenen Sportarten habe ich noch nie gesehen. Denn genau wie in Porto ist auch Benfica ein Mehrspartenverein. Höhepunkt war ein Film über die Geschichte und die Emotionen des Vereins. Gänsehaut!

Nun hieß es aber flott zum Flughafen. Dieser war eigentlich gleich nebenan. Aber Einbahnstraßen, Kreisverkehre und Tunnel erschwerten den Weg. Das Auto wurde, trotz Problemen mit der Zapfsäule, vollgetankt und nach einer Rundfahrt über das Gelände des Flughafens unfallfrei abgegeben. Da war die Erleichterung groß!
Im Flughafen war eine Menge los. Die Teilnehmer des Weltjugendtages trafen ein und viele wollten genau wie wir nach Hause. Da der Flughafen direkt in der Stadt liegt, ist alles sehr eng und verbreitet Hektik. Diese kam bei uns auch mit den Koffern auf. Wir mussten doch noch mal umpacken, weil einer 1 Kilo zu schwer war. Die Freude war groß, wo wir auch die neuen Selbstbedienungs-Terminals gemeistert hatten und und unsere Koffer unterwegs waren. War das einfach als überall noch Mitarbeiter saßen.
Nach der Sicherheitskontrolle gab es endlich noch Zeit für ein Essen bevor es in den Flieger ging. Nach langer Wartezeit im Flughafen-Bus ging es aufs Rollfeld. Was erwartet uns wohl jetzt? Wir stiegen ein und waren überrascht. Wir hatten Plätze im vorderen Bereich (direkt hinter der Business-Class). Sie waren mit variablen und höhenverstellbaren Kopfstützen, mit mehr Beinfreiheit (größerer Sitzabstand) sowie USB- und Strom-Anschlüssen ausgestattet.

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